Kurz bevor er in Pension ging, gab unser Schulleiter Herr Kasburg an einem seiner letzten Schultage der Schülerzeitung ein Interview. Wir haben die Möglichkeit genutzt und ihn alles mögliche gefragt. Lest selber!

SZ: Haben Sie als Kind mal Mist gebaut?

Kasburg: Ja, das macht doch jeder.

SZ: Wie waren Sie als Schüler?

Kasburg: Mittelmäßig. Ich war weder gut, noch schlecht. Also irgendwo in der Mitte.

SZ: An welcher Schule waren Sie früher?

Kasburg: Also nach der Grundschule, damals noch Volksschule, war ich von der 5. bis zur 10. Klasse auf der Realschule und dann auf der Lessingschule, einem Gymnasium in Braunschweig.

SZ: Was war Ihr Lieblingsunterricht?

Kasburg: Als Schüler oder als Lehrer?

SZ: Als Schüler.

Kasburg: Freistunden

SZ: Was war Ihr lustigstes Schulerlebnis?

Kasburg: Das lustigste Schulerlebnis? Da sind so viele Dinge passiert, da fällt mir auf Anhieb keine Antwort ein.

SZ: Und was war Ihr schlimmstes Schulerlebnis?

Kasburg: Wir hatten auf der Realschule zwei Lehrkräfte, die noch Schüler geschlagen haben. Das sind meine schlimmsten Erinnerungen an Schule, das es eben Lehrer gab, die noch geschlagen haben.

SZ: Was hat Ihnen in Ihrer eigenen Schulzeit am besten gefallen?

Kasburg: Das ist gar nicht so einfach. Ich bin erst bis zur 10.Klasse auf der Realschule gewesen und bin dann auf das Gymnasium gegangen und habe dort Abitur gemacht. Am Gymnasium hat mir am besten der Chemie- und Sportunterricht gefallen. Deswegen bin ich auch Chemie- und Sportlehrer geworden.

SZ: Und wie sind Sie auf den Beruf Lehrer gekommen?

Kasburg: Als ich zum Gymnasium gegangen bin, habe ich gemerkt, dass Schule auch ganz anders sein kann. Dort hat mir die Schule mehr Spaß gemacht als vorher. Und das hat mich in die Richtung gebracht, dass ich dachte, ich könnte das auch mal ausprobieren.

SZ: Und wie sind Sie zum Schulleiter geworden?

Kasburg: Ich habe 1999 eine Fortbildung gemacht. Die war für Lehrer, die überlegt haben, ob Schulleitung der richtige Job für sie sei. Die drei Wochen Seminar haben mir gezeigt, dass ich das ganz gut kann und dann wurde ich Schulleiter.

SZ: Wie lange haben Sie hier an der Schule gearbeitet?

Kasburg: Ich bin seit 2012 in Springe, also 6 Jahre.

SZ: Wie war damals Ihr erster Eindruck von der IGS?

Kasburg: Damals gab es die IGS ja noch gar nicht. Es war damals ja noch die Realschule. Der erste Eindruck war gut, schönes Schulgebäude, viel Grün, viel Platz, das hat mir gut gefallen.

SZ: Was werden Sie am meisten vermissen, wenn Sie nicht mehr hier arbeiten?

Kasburg: Ich werde sicherlich die Gespräche mit den Kollegen und auch die neugierigen Schüler vermissen. Der Umgang mit so vielen, unterschiedlichen Menschen, der wird mir fehlen.

SZ: Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn Sie in Pension gehen?

Kasburg: Dass ich ganz viel Zeit habe für mich, dass ich viel verreisen kann, viel lesen kann, Musik hören, …

SZ: Die letzte Frage! Was war bislang Ihre schönste Reise?

Kasburg: Das war Trekking in Nepal, also Wandern im Himalaya-Gebirge.

SZ: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Ihnen alles Gute!

 

Das Interview wurde von Rohan geführt.